Ringbrothers

1956er Ford F100 Pickup „Clem 101“

Ford gab sich jede Mühe, den 1953 eingeführten F100 für 1954 noch einmal kräftig zu verbessern, doch für Gebrüder Ring war das alles offenbar nicht fein genug. Also bauten Mike und Jim, besser bekannt als Ringbrothers, einen herunter gekommenen „Effie“ zum strahlenden Restomod auf.

  Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat der Custom Shop Ringbrothers auf der SEMA Show 2017 einen Pickup vorgestellt. Jenes „Clem 101“ genannte Nutzfahrzeug vom Typ Ford F100 haben die Brüder aus Spring Green, Wisconsin, die sich mit wilden Customs für andere bereits einen Namen gemacht haben, allerdings für den Hausgebrauch kreiert. Geschäftswagen sozusagen. Vor dem neuen Glanze stand allerdings reichlich Arbeit: Das Projekts begann als fortgeschritten vergammelter 1954 F100, dessen Häuschen dann auch nicht grundlos gegen eines vom ’56er Jahrgang ausgetauscht wurde.

So kamen die Eigner von „Clem 101“ in den Genuss der für 1956 eingeführten Panorama-Frontscheibe. Hübsch ums Eck geschwungenes Glas gab es gegen Aufpreis auch erstmalig als Heckscheibe, doch diese Option fand sich nicht in der neuen Kabine. Ob die 1956 ebenfalls erstmals auf Wunsch erhältlichen Gurte drin waren? Unwahrscheinlich, folgt man Lee Iacoccas Memoiren zu seinen frühen Ford-Jahren: „Ich war an diesem Tag auf Eierschalen ausgerutscht, und dies erwies sich als prophetisches Symbol für unsere Modelle dieses Jahres. Die Sicherheitskampagne erwies sich als Flop. (…) die Käufer sprachen nicht darauf an.“

Text: Arild Eichbaum
Fotos: Ringbrothers / Kahn Media

Den kompletten Artikel findet Ihr in CHROM & FLAMMEN 02/2018 – erhältlich in unserem Shop oder als E-Paper.